Hans Peter Röll mit Silberner Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes Bayern ausgezeichnet

Nach 25 Jahren im Aufsichtsrat der VR-Bank

Ein „genossenschaftliches Urgestein“ sagt Adieu: Hans Peter Röll aus Alzenau-Michelbach ist nach einem Vierteljahrhundert mit Erreichen der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat der VR-Bank ausgeschieden. Im Rahmen der Vertreterversammlung wurde der 67-jährige feierlich verabschiedet.

Hans Peter Röll (Mitte), ausgezeichnet mit der Silbernen Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes Bayern, eingerahmt (v.l.n.r.) von Ralph Ritter (Aufsichtsratsvorsitzender), Sigrid Werner (Vorstandsvorsitzende), Roland Streng (Genossenschaftsverband) und Volker Gilmer (Generalbevollmächtigter)

„Mit dir verlässt ein überzeugter Genosse den Aufsichtsrat der VR-Bank. Dir war immer klar, dass das keine Ehrenposition ist. Du hast dich persönlich engagiert und immer Verantwortung übernommen“, unterstrich Ralph Ritter, Aufsichtsratsvorsitzender der Alzenauer Bank, in seiner Ansprache. „Klar, kameradschaftlich und immer mit offenem Visier“, so habe sich Röll in all den Jahren unermüdlich eingebracht.

Im Jahr 1991 wurde Röll erstmals in den Aufsichtsrat der damaligen Raiffeisenbank Alzenau gewählt. In 1996 kam es dann zur ersten großen Fusion mit der Raiffeisenbank Vorspessart zur RV-Bank. Deren Aufsichtsratsvorsitzender war er von 2001 bis 2009. Wegweisend war der Zusammenschluss der RV-Bank mit der damaligen Raiffeisenbank Schöllkrippen zur heutigen VR-Bank. Gerade diese, auch betriebswirtschaftlich herausfordernde Phase vor und nach der Fusion habe Röll wesentlich geprägt, betonte Ritter: „Du hast Haltung bewiesen, das Kreuz breitgemacht und immer an die Zukunftsfähigkeit der VR-Bank geglaubt.“

Sigrid Werner, Vorstandsvorsitzende der VR-Bank, erinnerte daran, dass Röll vor zehn Jahren bereits bei ihrem Vorstellungsgespräch dabei gewesen sei und ihre Berufung in den Vorstand maßgeblich in die Wege geleitet habe. Im vergangenen Jahrzehnt habe man eine Menge gemeinsam erlebt. „Es gab Wochen, da habe ich häufiger mit Ihnen zusammengesessen als mit meinem Mann“, scherzte Werner. Diese Zusammenarbeit habe zusammengeschweißt. Es seien anstrengende, aber gute Jahre gewesen:  „Herr Röll, die Arbeit hat sich gelohnt. Ihre Bank braucht keinen Rückspiegel, sondern kann selbstbewusst nach vorne schauen. Das ist unzweifelhaft auch Ihr Verdienst“, unterstrich Werner.

Als besondere Anerkennung wurde Röll mit der Ehrenurkunde und der Silbernen Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes Bayern ausgezeichnet. Die Glückwünsche des Verbandes überbrachte mit Regionalleiter Roland Streng ebenfalls ein langjähriger Weggefährte.

Röll selbst dankte den anwesenden Mitgliedervertretern für ihr Vertrauen und den Rückhalt in den vergangenen 25 Jahren. „Das größte Geschenk, das ich heute mitnehme, ist aber die Gewissheit, dass meine Bank gesund und leistungsfähig ihren Weg in die Zukunft geht“, resümierte Röll.